Umzug nach dem Immobilienverkauf – die Checkliste
Nach dem Notartermin beginnt für viele Verkäufer die nächste Aufgabe: der Umzug. Mit einer guten Planung gelingen Übergabe und Neustart ohne Stress.
Übergabetermin richtig planen
Den Übergabetermin legen Sie im Kaufvertrag fest – idealerweise mit etwas Puffer nach der erwarteten Kaufpreiszahlung. So müssen Sie nicht ausziehen, bevor das Geld auf Ihrem Konto ist, und haben genug Zeit für den Umzug.
Übergabe der Immobilie
Erstellen Sie ein Übergabeprotokoll mit Zählerständen für Strom, Gas, Wasser und Heizung, übergeben Sie alle Schlüssel und relevante Unterlagen wie Bedienungsanleitungen. Melden Sie Versorger, Versicherungen und bei Wohnungen die Hausverwaltung ab.
Ummelden und Adresse ändern
Nach dem Einzug müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen beim Bürgeramt ummelden. Dafür benötigen Sie Ausweis und eine Wohnungsgeberbestätigung. Informieren Sie außerdem Bank, Arbeitgeber, Krankenkasse, Finanzamt, Versicherungen und Zulassungsstelle. Ein Nachsendeauftrag bei der Post überbrückt die ersten Monate.
Umzugskosten planen
Die Kosten für ein Umzugsunternehmen hängen von Volumen, Entfernung, Etage und Zusatzleistungen ab. Holen Sie mehrere Angebote ein, am besten nach einer Besichtigung. Bei beruflich bedingten Umzügen können Kosten unter Umständen steuerlich geltend gemacht werden.