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Kaufangebot für Ihre Immobilie erhalten – was nun?

Ein schriftliches Kaufangebot ist ein wichtiger Schritt – aber noch kein Verkauf. Rechtlich bindend wird ein Immobilienkauf erst mit der notariellen Beurkundung. Bis dahin sollten Sie jedes Angebot sorgfältig prüfen.

Was ein Kaufangebot enthält

Ein seriöses Angebot nennt Preis, Käufer, gewünschten Übergabetermin, mögliche Bedingungen wie einen Finanzierungsvorbehalt und eine Frist. Es ist nicht notariell und daher für keine Seite verbindlich.

Finanzierung prüfen

Das höchste Angebot ist nicht immer das beste. Entscheidend ist, ob der Käufer tatsächlich zahlen kann. Lassen Sie sich eine Finanzierungsbestätigung der Bank oder einen Eigenkapitalnachweis vorlegen, bevor Sie einen Notartermin vereinbaren.

Mehrere Angebote vergleichen

Liegen mehrere Angebote vor, zählen neben dem Preis auch Finanzierungssicherheit, Übergabetermin und Bedingungen. Ein strukturiertes Bieterverfahren kann den Preis fair ausreizen, ohne dass Interessenten abspringen.

Vom Angebot zum Notartermin

Nach Einigung wird ein Notariat beauftragt, das den Vertragsentwurf erstellt. Beide Seiten erhalten ihn vorab – bei privaten Käufern mindestens zwei Wochen vor der Beurkundung. Wir prüfen den Entwurf mit Ihnen und begleiten Sie zum Termin.

Häufige Fragen

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