Haus mit oder ohne Makler verkaufen?
Viele Eigentümer überlegen, ihr Haus selbst zu verkaufen, um die Provision zu sparen. Das kann funktionieren – wenn man den Aufwand und die Risiken realistisch einschätzt. Hier finden Sie einen ehrlichen Vergleich beider Wege.
Was ein Privatverkauf bedeutet
Beim Verkauf ohne Makler übernehmen Sie alles selbst: Wertermittlung, Unterlagen, Fotos, Inserat, Anfragen am Abend und am Wochenende, Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Preisverhandlung und die Abstimmung mit dem Notariat. Das ist machbar, kostet aber Zeit und erfordert Erfahrung – vor allem bei der Preisfindung.
Die häufigsten Risiken
Ein zu hoch angesetzter Preis lässt das Haus lange online stehen und schwächt die Verhandlungsposition. Ein zu niedriger Preis verschenkt Geld. Hinzu kommen Interessenten ohne gesicherte Finanzierung, unvollständige Unterlagen, die den Notartermin verzögern, und Haftungsfragen bei nicht offengelegten Mängeln.
Was ein Makler konkret leistet
Eine Bewertung auf Basis tatsächlicher Verkäufe, professionelle Fotos und Exposé, gezielte Ansprache geprüfter Käufer, gebündelte Besichtigungen, Verhandlung in Ihrem Interesse und die vollständige Koordination mit Notariat und Bank. Bei Einfamilienhäusern wird die Provision gesetzlich zwischen Verkäufer und privatem Käufer geteilt, wenn der Verkäufer den Makler beauftragt.
Unsere Empfehlung
Wenn Sie viel Zeit, Markterfahrung und bereits einen konkreten Käufer haben, kann ein Privatverkauf sinnvoll sein. In allen anderen Fällen führt ein erfahrener Makler häufig zu einem höheren Nettoerlös und deutlich weniger Aufwand. Die Erstbewertung ist bei uns kostenfrei und unverbindlich.